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Leider können wir für 2012 keine Veranstaltungen annehmen. Wir bitten um Verständnis...

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Betriebsfeiern und der Fiskus
Bis 110 Euro pro Mitarbeiter fallen keine Steuern an.Dieser Betrag gilt für das ganze Jahr pro Mitarbeiter. Kostet die Feier also 60 Euro pro Person und ein Mitarbeiter bringt seine Frau mit, so fallen 120 Euro für jenen Mitarbeiter an, womit die steuerfreien 110 Euro überschritten wären.
Von daher ist es ratsam, seitens der Personalabteilungen genau Buch zu führen, was die Teilnehmer angeht.

Will eine Firma jedoch mehr ausgeben, so gibt es die Möglichkeit der pauschalen Versteuerung, die der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter abführen kann und muss. Das sind dann 25%, wobei keine Sozialabgaben zu entrichten sind.

Die oben erwähnte Steuerfreiheit bezieht sich lediglich auf zwei Termine von Betriebsfeiern, also z.B. eine Abteilungsfeier und das Weihnachtbetriebsfest. Für die dritte Teilnahme des Mitarbeiters an einer Feier fallen dann Steuern an.

Mit Geschenken ist das so eine Sache. Bleibt der Wert dieser Zuwendung unter 40 Euro , so ist dieses Präsent in den 110 Euro inbegriffen. Darüber ist das Geschenk separat zu betrachten und wird dann mit 25% pauschal versteuert. Diese Form der Besteuerung findet natürlich alsbald seine Grenzen, denn beträgt der Wert des Geschenks eine drei- oder vierstellige Summe, so wird das Finanzamt "rumzicken" und einer Pauschalbesteuerung somit entgegenwirken. Somit ist es also nicht möglich ein etwaiges Weihnachtsgeld in Form eines Schecks z.B. zu Weihnachten den Mitarbeitern zukommen zu lassen , wenn dieser erheblich über 40 Euro liegt.
 
Keiner will ihn...

Donnerstag, den 17.12.2009

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal im Dezember einen großen und schönen Weihnachtsbaum bestellt, geschmückt und im Saal (besser gesagt auf der Bühne) aufgestellt. Das gehört einfach dazu - mag auch mancher sagen, was ein Kitsch...

So sieht das Dingens aus:


Und was passiert (natürlich auch wie jedes Jahr)? Die ersten Kunden, die für eine Veranstaltung am Wochenende proben, haben nicht nur ein, sagen wir mal spezielles, Problem mit dem Baum - nein, auch ist der Platz, den er einnimmt, zu groß - und er ist im Blickfeld und stört die Künstler und und und...

Also werden wir die Tanne einmal quer durch den Saal schieben, uns den Rücken verrenken, tausendmal fluchen - wie jedes Jahr...

Dabei ist er doch wirklich schön...
 
Oder doch zum Spätkauf?

Donnerstag, den 17.12.2009

Manchmal gibt es Situationen, in denen man einfach nur mit offenem Mund dasteht, nicht glaubt, was gerade passiert und sprachlos wird.

K(undin): Ich hätte gerne eine Flasche Mineralwasser.
P(inellodrom): OK, macht dann 2,50€.
K: offensichtlich fassungsloser Blick 2,50€??? Ist aber ganz schön teuer!
Wie bitte? Teuer? Wir sind eigentlich bei allen Getränken viel, viel zu billig! Mir wäre dazu nicht mehr viel eingefallen (Stichwort: offener Mund). Unser Mitarbeiter an der Kasse war da schlagfertiger:
P: Was glauben Sie denn? Wir sind ein Gastrobetrieb - und leben davon:-)

Im Nachhinein (aber das fällt einem immer erst DANACH ein) hätte ich sehr gerne die Dame an den Spätkauf um die Ecke verwiesen - zumindest gedacht habe ich so...
 
Gewinnspiele sind schwer :-)

Donnerstag, den 17.12.2009

Nach langer Zeit haben wir es mal wieder geschafft, eine EMail-Newsletter zu erstellen und zu versenden. Die Gelegenheit vor Weihnachten wollten wir einfach dazu nutzen, um unseren treuen Kunden und Gästen eine schöne Zeit zu wünschen und natürlich auch, um auf die letzten öffentlichen Veranstaltungen im Dezember hinzuweisen.

Als Dankeschön haben wir eine kleine Verlosung mit Preisfrage integriert und gebeten, dass die Teilnehmer am Gewinnspiel bitte angeben sollen, für welche Veranstaltung sie gerne Freikarten haben möchten - klingt einfach, ist es aber nicht.

Antworten kamen viele (alle richtig, die Frage war aber auch nicht schwer), den zweiten Teil der "Aufgabe" (einfach dazu sagen, welche Karten man/frau haben möchte) bewältigten so ca. 10% der Leute. Also nachhaken, den "Erklärbären" spielen und so weiter...

Aber nun stehen die Gewinner fest und haben hoffentlich Spaß mit den Shows...
 
Timelines

Donnerstag, den 17.12.2009

Veranstaltungen sind per definitionem kleine Projekte, die einer gewissen Planung bedürfen. Sollte man meinen und kann auch jeder in den diversen Handbüchern nachlesen.

In der Praxis gibt es dazu allerdings unterschiedliche Auslegungen, wie so ein Timetable auszusehen hat.

Die Profivariante zeigt deutlich die Insignien und Statussymbole nach außen. Gestresste Menschen mit Headsets am Ohr, Clipboard und Handy sowie einer Fülle von Listen unter dem Arm laufen kreuz und quer durch die Veranstaltung und sorgen (im Idealfall) für einen reibungslosen zeitlichen Ablauf. Eventablauf nach Minutentakt...

Etwas abgespeckt gibt es zumindest einen(!) der Planer, der sich für diese Dinge verantwortlich fühlt und weiß, wer was wann wo aufführt, sagt, singt oder was auch immer. Klappt meistens und reicht vollkommen aus.

Eine rudimentäre Voraussetzung ist es (als Basic sozusagen), dass irgendeiner (egal wer) zumindest eine grobe Ahnung hat, was alles an dem Abend passieren soll. Das "wann", "wo" und in welcher Reihenfolge ergibt sich dann schon. Kann klappen, muss aber nicht zwangsläufig.

Aber eigentlich gar nicht geht das, was letztens bei uns passiert ist. Große (und ich meine wirklich für unsere Verhältnisse große) Veranstaltung, von der ich vorher nur wusste, dass eine Gruppe auftreten soll (Piano, Streicher...). Kein Problem - Probe vorher und gut ist. Eine Stunde vor dem Eintreffen der Gäste übergibt mir einer der Organisatoren sein Handy mit den Worten:"Hier ist eine der beiden Damen, die nachher noch singen sollen". Oh schön, gut zu wissen. Ist ja noch 1/2 Stunde Zeit...

Kaum sind die Sängerinnen da, wollen Sie natürlich einen Soundcheck, die Streichergruppe will sich aber auch noch einspielen, beide brauchen auch den Flügel - na super!

Am Mischpult angekommen, um den Gesang zu mischen, stürmt ein Mann auf mich zu mit den Worten: "Sind Sie der Tonmensch? Wir spielen nachher noch." WTF - ich bin nicht der "Tonmensch" und wer spielt was wann? "Kleine Band mit Drumset, Gitarre und Gesang" OMG!

Das alles ist zwar stressig, aber irgendwie auch häufig erlebte Realität. Dass dann aber die beiden Sängerinnen auf ihren Auftritt geschlagene 2 1/2 Stunden warten mussten, weil immer dann, wenn einer der Acts aufgehört hatte und eine Sekunde Stille im Saal war, die Gelegenheit nutzte, einfach loszuspielen oder wahlweise jemand entdeckte, dass dort vorne vor der Bühne eine offenes (immer gefährlich!) Mikro vereinsamt herumsteht (und das natürlich zu einer ausladenden Dankesrede nutzte), war schon Sitcom vom Feinsten...

Die Sängerinnen warteten im Gang auf ihren Moment, kamen immer einen Augenblick zu spät, um rechtzeitig den Saal und die Bühne zu entern und die Laune sank merklich bei ihnen... Als dann die Trostflasche Sekt, die die beiden als "Warteentschädigung" erhalten hatten, der Neige zuging, schwante mir schon Schlimmes.

Im Endeffekt haben die beiden aber einen klasse Auftritt hingelegt und sich die Empfehlung durch uns redlich verdient --> http://www.myspace.com/duoscheeselong. Merci!
 
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